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Chronik des Musikvereins
Stadtkapelle Niederstotzingen e.V.

Chronik Teil 3

Der junge Verein möchte mehr ...

Der Kreis der aktiven Musiker war eine schmale Basis für die Förderung der Volksmusik. Leonhard Engel trug im Jahre 1961 seine und der Musiker Sorgen dem neu gewählten Bürgermeister Kurt Gekeler vor, der sofort weitblickend die Notwendigkeit einer umfassenden Förderung der Volksmusik erkannte. Nach einem Werbekonzert in der Turnhalle wurde einige Tage später der MUSIKVEREIN STADTKAPELLE NIEDERSTOTZINGEN als Verein neu gegründet. Am 10. Mai 1961 fand die erste Musikprobe mit dem neuen Dirigenten Ottenschläger statt. Durch die Neugründung wurde die Vereinsarbeit auf eine breitere Basis gestellt. Unter Vorstand Mauch, dem zweiten Vorstand, Bürgermeister Gekeler, dem Dirigenten Ottenschläger und Kapellenleiter Engel begann eine intensive Aufbauarbeit. Diese schlug sich nicht zuletzt auch in den zahlreichen Besuchern und dem regen Interesse der Mitbürger bei Musikkonzerten nieder.

Das erste Bergfest

Im Jahr 1962 wurde das Bergfest als Sommerfest eingeführt, wobei die Bewirtung der Gäste durch Frauen der Musiker und ehrenamtliche Helfer erfolgte. Dadurch konnten in den folgenden Jahren die nötigen Geldmittel für Instrumente, Noten und Ausbildung beschafft werden. Eine weitere Verbesserung der musikalischen Ausbildung konnte ab Mitte der 60er Jahre unter den Dirigenten Weigl, Schanelec, Assmacher und besonders ab 1971 unter Horst Stöllger erreicht werden. Zahlreiche Erfolge stellten sich ein. So erzielte die Stadtkapelle bei den Wertungsspielen anlsslich der Bezirksmusikfeste in Ebnat und Sontheim/Brenz in der Mittelstufe jeweils einen hervorragenden ersten Rang mit Auszeichnung.

Der Verein Ende der 60er Jahre

Auch das äußere Bild der Musiker wandelte sich. Mit Hilfe der Stadt konnte eine ansprechende, einheitliche Kleidung für öffentliche Auftritte angeschafft werden. Neben solch‘ erfreulichen Aspekten blieben aber auch Sorgen und Probleme nicht erspart. Ein besonders schwerer Verlust war der allzu frühe Tod von Kapellenleiter Leonhard Engel im Frühjahr 1968. Die Lücke konnte jedoch durch Stefan Gall ausgefüllt werden. Es mussten auch immer wieder ausgebildete Musiker, die wegen beruflicher oder familiärer Verpflichtungen, aus gesundheitlichen oder anderen Gründen die ehrenamtliche, aktive Mitwirkung in der Stadtkapelle aufgaben, durch Nachwuchsmusiker ersetzt werden.

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